Konzept

Der Name der NachhaltigkeitsAkademie (NAka) deutet es schon an. Die NAka ist eine SchülerAkademie mit einer besonderen Ausrichtung: Gemeinsames Oberthema aller inhaltlichen Aktivitäten ist der Klimawandel.

Veranstaltungsformat

Die NAka orientiert sich am Konzept der Deutschen SchülerAkademie. 90 SchülerInnen und 15 KursleiterInnen verbringen gemeinsam zwei Wochen in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland in Papenburg, arbeiten an herausfordernden Aufgabenstellungen, diskutieren und lachen gemeinsam und schließen neue Bekanntschaften.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an besonders engagierte und motivierte SchülerInnen, die über das etablierte Auswahlverfahren der Deutschen SchülerAkademie ausgewählt werden. Sie werden dabei von ihren Schule vorgeschlagen und können sich daraufhin auf verschiedene Kurse bewerben.

Warum das Thema Klimawandel?

Die Generation heutiger Schülerinnen und Schüler wird noch stärker als bisherige Generationen nach Wegen suchen müssen, mit den Auswirkungen des globalen Klimawandels umzugehen. Gelingen kann dies nur, wenn diese Generation sich frühzeitig mit Themen wie Klimaschutz und Nachhaltige Entwicklung auseinander setzt, eigene Ideen entwickelt und sich aktiv in die gesellschaftliche Debatte einbringt. Hierzu einen Beitrag zu leisten, ist Aufgabe und Ziel der NachhaltigkeitsAkademie. Auf wissenschaftlich fundierter Basis bietet die Akademie Einblicke in verschiedene Teilbereiche des Themenkomplexes „Klimawandel“.

Inhaltliche Konzeption

Kursarbeit

Jeder Teilnehmende belegt während der Akademie einen von sechs Kursen, die den Themenkomplex „Klimawandel“ aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Blickrichtungen betrachten. Die Kurse werden dabei von jungen WissenschaftlerInnen, Berufstätigen oder fortgeschrittenen StudentInnen geleitet, die sich mit dem gewählten Kursthema schwerpunktmäßig beschäftigen.

Projektarbeiten

Ein besonderes Angebot im Ablauf der JGW-NachhaltigkeitsAkademie sind die kursübergreifenden Projektarbeiten, in denen die Teilnehmenden in Kleingruppen eigene Lösungsansätze zu praxisnahen klimarelevanten Problemstellungen ausarbeiten und an einem gemeinsamen Präsentationsabend vorstellen.

Rahmenprogramm

Ergänzt wird das inhaltliche Programm durch Abendvorträge externer Referenten aus Forschung und Wissenschaft, sowie einen Debattenabend, bei dem sich die Teilnehmenden in Pro-Contra-Debatten mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen zum Oberthema auseinandersetzen können. Darüber hinaus gibt es Exkursionen zu thematisch passenden Einrichtungen, wie z.B. Windparks oder Biogasanlagen.

Freizeitaktivitäten

Im Übrigen entspricht der Ablauf der NAka weitgehend dem einer Deutschen SchülerAkademie ohne besonderem Oberthema: Ein buntes Freizeitprogramm mit Kurs-übergreifenden Aktivitäten (KüAs), einem Sportturnier und vielem mehr bieten abwechslungsreichen Ausgleich zur inhaltlichen Arbeit.

Ziele der NAka

Die NAka möchte ihren Teilnehmenden ein umfassendes und disziplinsübergeifendes Verständnis des Themenkomplexes „Klimawandel“ vermitteln, sie in ihren Fähigkeiten fördern und sie ermutigen, Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen und sich gesellschaftlich für Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltige Entwicklung zu engagieren.

Was macht die NAka einzigartig?

Die NAka ermöglicht es ihren Teilnehmenden einerseits, im Rahmen des von ihnen gewählten Kurses detaillierte Einblicke in ein klimarelevantes wissenschaftliches Gebiet zu bekommen. Andererseits gibt sie ihnen aber auch die Gelegenheit, „über den Tellerrand hinaus“ zu blicken, um somit mehr über das Zusammenspiel verschiedenster wissenschaftlicher Fachrichtungen, die am Themenkomplex „Klimawandel“ beteiligt sind, zu erfahren. Die NAka legt insofern besonderen Wert auf Interdisziplinarität und Reflexion.

„2011 hatte ich das große Glück selbst an der NachhaltigkeitsAkademie in Papenburg teilzunehmen, wo ich einen Kurs zum Thema Klimapolitik und -Ökonomie besucht habe. Was ich damals noch nicht wissen konnte war, dass dieser Kurs meine Studienwahl nachhaltig beeinflussen sollte. Die NAka habe ich nach wie vor in sehr guter Erinnerung. Es waren zwei wundervolle, lustige und intellektuell stimulierende Wochen, die zu den besten meiner Schulzeit gehören. Ich habe dort tolle Freunde kennengelernt, mit denen ich noch heute nach 3 Jahren viel Kontakt habe. Die besondere, offene Atmosphäre an der NAka habe ich in der Zwischenzeit oft vermisst.“
— Xueqian, Teilnehmerin 2011

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