Der Name der NachhaltigkeitsAkademie (NAka) deutet es schon an. Die NAka ist eine SchülerAkademie mit einer besonderen Ausrichtung: Gemeinsames Oberthema aller inhaltlichen Aktivitäten ist der Klimawandel und die Nachhaltigkeit.
Veranstaltungsformat
Die NAka orientiert sich am Konzept der Deutschen SchülerAkademie. 97 SchülerInnen, 12 Kursleitende und drei Akademieleitende verbringen gemeinsam zwei Wochen in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg, arbeiten an herausfordernden Aufgabenstellungen, diskutieren und lachen gemeinsam und schließen neue Bekanntschaften.
Warum das Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit?
Die Generation heutiger Schülerinnen und Schüler wird noch stärker als bisherige Generationen nach Wegen suchen müssen, mit den Auswirkungen des globalen Klimawandels umzugehen. Gelingen kann dies nur, wenn diese Generation sich frühzeitig mit Themen wie Klimaschutz und Nachhaltige Entwicklung auseinander setzt, eigene Ideen entwickelt und sich aktiv in die gesellschaftliche Debatte einbringt. Hierzu einen Beitrag zu leisten, ist Aufgabe und Ziel der NachhaltigkeitsAkademie. Auf wissenschaftlich fundierter Basis möchte die NAka ihren Teilnehmenden ein umfassendes und disziplinübergreifendes Verständnis des Themenkomplexes „Klimawandel und Nachhaltigkeit“ vermitteln, sie in ihren Fähigkeiten fördern und sie ermutigen, Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen und sich gesellschaftlich für Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltige Entwicklung zu engagieren.
Was macht die NAka einzigartig?
Die NAka ermöglicht es ihren Teilnehmenden einerseits, im Rahmen des von ihnen gewählten Kurses detaillierte Einblicke in ein klimarelevantes wissenschaftliches Gebiet zu bekommen. Andererseits gibt sie ihnen aber auch die Gelegenheit, „über den Tellerrand hinaus“ zu blicken, um somit mehr über das Zusammenspiel verschiedenster wissenschaftlicher Fachrichtungen, die am Themenkomplex „Klimawandel und Nachhaltigkeit“ beteiligt sind, zu erfahren. Die NAka legt insofern besonderen Wert auf Interdisziplinarität und Reflexion.
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an besonders engagierte und motivierte SchülerInnen, die über das etablierte Auswahlverfahren der Deutschen SchülerAkademie ausgewählt werden. Sie werden dabei von ihren Schule vorgeschlagen und können sich daraufhin auf verschiedene Kurse bewerben.
Inhaltliche Konzeption
Kursarbeit
Alle Teilnehmenden belegen während der Akademie einen von sechs Kursen, die den Themenkomplex „Klimawandel“ oder „Nachhaltigkeit“ aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Blickrichtungen betrachten. Die Kurse werden dabei von jungen WissenschaftlerInnen, Berufstätigen oder fortgeschrittenen StudentInnen geleitet, die sich mit dem gewählten Kursthema schwerpunktmäßig beschäftigen.
Weitere Programmpunkte
Ein besonderes Angebot im Ablauf der JGW-NachhaltigkeitsAkademie sind die kursübergreifenden Projektarbeiten, in denen die Teilnehmenden in Kleingruppen eigene Lösungsansätze zu praxisnahen klimarelevanten Problemstellungen ausarbeiten und an einem gemeinsamen Präsentationsabend vorstellen.
Ergänzt wird das inhaltliche Programm durch einen Abendvortrag eines externen Referenten aus Forschung und Wissenschaft mit anschließender Diskussion, bei dem sich die Teilnehmenden in Pro-Contra-Debatten mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen zum Oberthema auseinandersetzen können.
Ein buntes Freizeitprogramm mit kursübergreifenden Aktivitäten (KüAs) und vielem mehr bieten einen abwechslungsreichen Ausgleich zur inhaltlichen Arbeit. Auch eine Exkursion ist fester Bestandteil jeder Nachhaltigkeitsakademie.
„2011 hatte ich das große Glück selbst an der NachhaltigkeitsAkademie in Papenburg teilzunehmen, wo ich einen Kurs zum Thema Klimapolitik und -Ökonomie besucht habe. Was ich damals noch nicht wissen konnte war, dass dieser Kurs meine Studienwahl nachhaltig beeinflussen sollte. Die NAka habe ich nach wie vor in sehr guter Erinnerung. Es waren zwei wundervolle, lustige und intellektuell stimulierende Wochen, die zu den besten meiner Schulzeit gehören. Ich habe dort tolle Freunde kennengelernt, mit denen ich noch heute nach 3 Jahren viel Kontakt habe. Die besondere, offene Atmosphäre an der NAka habe ich in der Zwischenzeit oft vermisst.“
— Xueqian, Teilnehmerin 2011