FAQ

Informationen zu Voraussetzungen und Fristen sind auf www.nmun-2015.de/bewerbungzu finden. Eine detaillierte Kostenaufstellung und andere finanzielle Aspekte sind ganz unten auf www.nmun-2015.de/kosten zu finden.

Wie läuft der Auswahlprozess ab?
Alle bis zur Frist eingereichten Bewerbungen werden von den Advisern durchgesehen. Sind weniger als 20 Bewerber geeignet, werden daraufhin die nach der Frist eingereichten Bewerbungen der Warteliste durchgesehen. Sind mehr als 20 Bewerber geeignet, erhalten die besten 20 eine Zusage; der Rest kommt auf die Warteliste. Steigt bis zum 2. VWE ein Bewerber aus, kann von der Warteliste nachgerückt werden.

Ich habe an einem der VWEs keine Zeit – kann ich mich trotzdem bewerben?
Die VWEs sind grundsätzlich verpflichtend, eine Bewerbung ist hier aber trotzdem möglich. Bei guten Bewerbern ist ein Ausfall vertretbar, insbesondere bei erfahrenen Bewerbern und am ersten VWE. Aber eine Teilnahme an der NMUN ohne die entsprechende Vorbereitung kann frustrierend sein, weil wenig mitgenommen werden kann.
Beachte außerdem, dass die Verpflegung und die Übernachtungen in der Jugendherberge an den VWEs von den Teilnahmebeträgen finanziert werden und damit von jedem Teilnehmer anteilig, gleich, ob er tatsächlich in der Herberge geschlafen und gegessen hat.

Kann man aus der Delegation vor der Konferenz wieder austreten?
Es ist eine Teilnahmebestätigung auszufüllen und unterschrieben einzureichen. Bei triftigen Gründen (Krankheitsfälle in der Familie, plötzliche finanzielle Not o.Ä.) kann aber jeder Zeit dennoch ausgetreten werden. Vom anfänglich gezahlten Teilnahmebetrag werden die verursachten Kosten gedeckt und der Rest zurückgezahlt.
JGW kann aber keine Haftung für bereits entstandende Kosten übernehmen; bei einem Rücktritt nach Fristablauf für Absagen bei der NMUN z.B. muss die Konferenzgebühr trotzdem gezahlt werden.

Kann man für den Teilnahmebeitrag einen Spendenbescheit erhalten?
Nein, leider nicht, da es sich hier nicht um eine gemeinnützige Spende handelt.

Wie viele Bewerber werden angenommen und wie gut sind die Chancen?
Es gibt 20 Plätze und wir erhalten je nach Jahr zwischen 20 und 60 Bewerbungen, wobei der Schnitt der letzten Jahre bei 40 lag.

Ich gehe noch zur Schule. Worauf muss ich achten?
Du musst zu Beginn des Projektes (zum 1. Vorbereitungsseminar) volljährig sein. Davon können wir keine Ausnahme machen, da eine schriftliche Zustimmung der Eltern die Adviser aufgrund der Reiseleiterfunktion leider nicht der Aufsichts- und Haftpflicht entheben kann.
Bei einem achtjährigen Gymnasium bedeutet das weiter, dass NMUN und Abiturprüfung im selben Jahr liegen. Überlege Dir Deine Bewerbung also gut, es ist auch noch Zeit während des Studiums.

Sind besondere Vorkenntnisse notwendig?
Nein, um dich zu bewerben sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Das notwendige Wissen und die meisten Fähigkeiten werden in der Vorbereitungsphase vermittelt. Es wird  erwartet, dass Du eine besondere Motivation mitbringst und bereit bist, dich auch nebenbei vorzubereiten. Dazu gehört auf jeden Fall auch eine Teilnahme an einer kleinen MUN in Deutschland, um sich mit den Abläufen und Regeln vertraut zu machen.

Warum muss alles am Anfang bezahlt werden?
Die Zahlung des gesamten Betrages am Anfang bietet sowohl dem JGW e.V. als auch den Teilnehmern die Sicherheit, dass das Projekt während der Vorbereitungsphase nicht aufgrund von finanziellen Engpässen von dem ein oder anderen Teilnehmer abgebrochen werden muss und der Verein ggf. auf bereits ausgelegten Kosten sitzen bleibt. Die meisten Ausgaben bspw. für Flüge, Teilnahmegebühren und Vorbereitungswochenenden fallen nämlich bereits einige Monate vor der tatsächlichen Durchführung der NMUN an. Daher muss die Finanzierung bereits zu Beginn des Projektes gesichert sein. Eine Ratenzahlung als Alternative hat sich in der Vergangenheit als nicht praktikabel erwiesen und ist daher nicht möglich.

Wie funktioniert das mit dem Fundraising bzw. Sponsoring?
Die Delegation übernimmt das selbst. Üblich ist, dass Firmen durch Anschreiben per Post, E-Mails oder Telefonanrufen kontaktiert werden und versucht wird Artikel über das Projekt in lokalen Zeitungen zu publizieren.

Besteht die Möglichkeit, sich das Projekt individuell fördern zu lassen (z.B. DAAD, Studienstiftung)?
Generell steht es allen Delegierten offen, sich auch individuell Förderer zu suchen. JGW kann eine Teilnahmebestätigung ausstellen, eine Spendenbescheinigung aber nur bei Spenden an die Delegation als ganzes.
Die Studienstiftung beispielsweise hat aber in ihrem Intranet veröffentlicht, dass sie MUN-Teilnahmen nicht fördert.

Oh, das ist aber teuer!
Ja, leider. Allerdings bezahlen die Teilnahme nur tatsächlich angefallene Kosten der Durchführung des Projektes, wobei der Flug nach New York und die Teilnahmegebühren der NMUN die größten Kostenpunkte darstellen. Der JGW selbst ist ein durch Spenden finanzierter Verein, der die Teilnehmer finanziell nicht unterstützen kann, aber auch selbst kein Geld von den Teilnehmern verlangt.  Alle Mitglieder des JGW arbeiten ehrenamtlich. Auch die Adviser sind ehrenamtlich beschäftigt. Die Delegation übernimmt nur deren Aufwände in Form von Fahrtkosten und Unterkunft.
Bitte stell sicher, dass du das Projekt für dich finanzieren kannst bevor du dich bewirbst. Wenn du das Geld zurzeit nicht aufbringen kannst, dann bewerbe dich lieber erst im nächsten Jahr.

Geht ein Teil des Teilnahmebetrages an den Verein?
Nein, vom Teilnahmebetrag wird ausschließlich das Projekt finanziert, sprich Deine Ausgaben und Fahrten, Flüge, Unterkunft und Mitessen in der Jugendherberge für die Adviser. Die Verpflegung in New York zahlen die Adviser für sich selbst.
Genauere Angaben findest Du dazu auf www.nmun-2015.de/kosten.

Sinken die Kosten, wenn man sich z.B. für die VWEs eine kostenlose Übernachtung sucht?
Die Verpflegung und die Übernachtungen in der Jugendherberge an den VWEs werden von den Teilnahmebeträgen finanziert und damit von jedem Teilnehmer anteilig, gleich, ob er tatsächlich in der Herberge geschlafen und gegessen hat. Das Projekt kann ohne die Teilnahme an den VWEs seine Versprechen an Förderung der Teilnehmer nicht nachkommen und wir möchten so der Versuchung durch Abwesenheit an den VWEs die Kosten zu senken entgegenwirken. Eine Teilnahme an der NMUN ohne gute Vorbereitung ist frustrierend und wäre eine sehr schlechte Investition.
Solltest Du keine intensive Vorbereitung benötigen, da Du z.B. schon einmal an einer großen MUN teilgenommen hast, empfehlen wir eine Bewerbung für das WorldMUN-Projekt, das extra für erfahrene Bewerber ohne große Betreuung und kostengünstiger durchgeführt wird.
Sollte die ganze Delegation aber alternativ unterkommen und sich nur einen Seminarraum buchen wollen, steht ihr das selbstverständlich frei.

Worauf kommt es bei der Bewerbung an?
Hauptaugenmerk liegt auf dem Essay, da allein dieser über Motivation und Eignung aussagekräftig ist. Die anderen Angaben dienen dazu, das Bild des Bewerbers abzurunden, und den Advisern damit die Vorbereitung der Delegation zu erleichtern.
Die Bewerbung sollte außerdem ohne Rechtschreibfehler und sorgfältig abgefasst sein, das Bild sollte professionell sein. Ist kein passendes Bild vorhanden, lieber keines beifügen. Ein kurzes und freundliches Anschreiben in der Bewerbungsmail genügt vollkommen.
Insbesondere spielen Noten keine wichtige Rolle, können aber genauso wie besondere Projekte oder Praktika ein positiver Aspekt sein.
Es ist wichtig, seine Erwartungen an das Projekt offen zu beschreiben, da wir nicht möchten, dass jemandes Erwartungen für rund 2000 Euro nicht erfüllt werden können und er das erst zu spät bemerkt. Diese sind niemals ein Ausschlusskriterium! Wir würden uns bei falschen Hoffnungen per Telefon melden, das Projekt nochmals genauer beschreiben und damit die Möglichkeit geben, die Bewerbung zurückzuziehen.

Ist es möglich, als nichtdeutscher Staatsbürger an der Delegation teilzunehmen?
Ja, um eventuelle Visumsanträge für die USA usw. muss sich der Delegierte aber selbst kümmern. Da es hier manchmal für Nichtdeutsche (ins. Russland, China, „islamische“ Länder) zu größeren Schwierigkeiten kommen kann, empfehlen wir, sich gleich während der Bewerbung über ESTA anzumelden und bei Ablehnung sofort um ein Visum zu kümmern, damit man im Zweifelsfall früh genug austreten kann.

Kann man das JGW-NMUN-Projekt im Studium anrechnen lassen?
Das hängt von Universität und Studienfach ab, es gibt dazu keine allgemeinen Vorgaben. Wende Dich mit dieser Frage also an Deinen Studienkoordinator oder das Prüfungsamt. Dafür stellen wir aber gern eine kurze, zweiseitige Projektbeschreibung und eine Teilnahmebestätigung zur Verfügung.
Als Anhaltspunkt: Freischüsse im Jurastudium wurden bisher nicht gewährt (anders als z.B. beim Jessup Moot Court), viele Naturwissenschaftler erhalten aber 2 bis 6 ECTS in Sparten wie „Überfachliche Grundlagen“.

Deine Frage nicht gefunden? Dann schreib den Advisern oder dem UN-Vorstand!

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