Kurs 1: Mathematik auf den Spuren von Ada Lovelace

Herzlich willkommen in unserem Kurs!

Wir freuen uns darauf, mit euch eine schöne, lehrreiche und rundum tolle Zeit zu verbringen. Bevor es im Juli in Papenburg losgeht, möchten wir uns hier schon mal vorstellen.

Matthias (links) und Ingo (dort, wo das Tensorprodukt exakt ist) im Arithmeum in Bonn vor einer der Rechenmaschinen, die Ada Lovelace programmierte. Wer findet den Fehler?

Wer sind wir?

Matthias ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mathematik an der Universität Augsburg. Zu seinen Aufgabenbereichen gehört es, Lehrveranstaltungen zu organisieren, Übungsblätter zu gestalten, möglichst spannende Tutorien abzuhalten und natürlich: seine Abschlussarbeit zu schreiben. Wenn unsere Schülerakademie beginnt, hat er die sicherlich schon fertig – sprecht ihn darauf an!

Ingo arbeitete bis vor kurzem ebenfalls an der Universität Augsburg. Nach Fertigstellung seiner Doktorarbeit ist er jetzt am Max-Planck-Institut in Leipzig beschäftigt. Dort gibt es keine Lehrveranstaltungen, Ingos einzige Aufgabe besteht also darin, seine mathematische Forschung voranzubringen.

Wir forschen beide in der Topostheorie, einem Teilgebiet der mathematischen Logik, das sich mit mathematischen Alternativuniversen beschäftigt, in denen nicht die üblichen Gesetze der Logik gelten. Und wir freuen uns schon riesig auf den Kurs: Die Themen, die wir behandeln werden, beschäftigen uns schon seit langem, und wir sind glücklich, endlich einen Papenburg-Kurs dazu anbieten zu können. Uns fasziniert, wie die vielen in der Kursbeschreibung aufgeführten Facetten alle einen gemeinsamen Kern haben. Und wir sind gehyped darauf, mit euch physikalische Spiele zu programmieren!

Ihr könnt uns ganz bestimmt duzen; wir sind keine wichtigen Professoren. Also: Wir sind Ingo und
Matthias!

Wer seid ihr?

Um den Kurs optimal auf euch abstimmen zu können – und auch einfach so, um euch kennenzulernen – würden wir uns freuen, wenn ihr euch schon vor der Akademie kurz vorstellt. Für uns beide ist es am bequemsten, wenn wir das per Mail oder Signal-Gruppe machen. Wir schreiben euch, wenn die Vorstellungsrunde losgehen kann!

Uns interessieren neben euren Vornamen und Hobbies auch Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie viele Ziffern Pi könnt ihr auswendig? Ist es Quatsch, die Ziffern auswendig zu lernen?
  • Habt ihr schon einen der folgenden Begriffe gehört? Gradient, Jacobimatrix, Newton-Verfahren.
  • Könnt ihr schon Programmieren? Wenn ja, in welchen Sprachen? Für den Fall, dass ihr dazu eine Meinung habt: Was ist die beste Programmiersprache der Welt überhaupt?
  • Sind folgende Comics lustig? https://spikedmath.com/445.html https://xkcd.com/246/
  • Gibt es ein cooles Kennenlernspiel?

Wie wird der Kurs ablaufen?

Wir werden uns auf mehrere ganz verschiedene Arten und Weisen mit unseren Themen beschäftigen. Dazu gehören neben interaktiven Erklärungen an der Tafel (ja, auch im dritten Jahrtausend bleibt unserer Meinung nach die Tafel das beste Medium für Mathematik) auch viel Gruppenarbeit, um in Logikaufgaben den Stoff richtig zu verstehen, und Programmierprojekte.

Wer noch nicht programmieren kann, muss keine Sorge haben: Wir bringen es euch bei! Wer schon programmieren kann, kann sich freuen, auf seine Kosten zu kommen. Die Projekte, die wir uns schon überlegt haben, benötigen alle ein anderes Maß an Vorkenntnissen.

Uns ist wichtig, dass der Kurs unser gemeinsamer Kurs wird. Ihr sollt einen großen Anteil an seiner Gestaltung haben! Wir können flexibel auf eure Vorlieben und Wünsche eingehen. Wenn ihr möchtet, dass der Kurs in bestimmte Richtungen geht oder andere meidet, dann gebt uns einfach Bescheid.

Was ist vor der Akademie vorzubereiten?

Aller Voraussicht nach nichts. Wir nehmen rechtzeitig mit euch Kontakt auf, falls sich das ändern sollte, und auch dann wird es nichts großes.

Aufgeregte Grüße

Matthias und Ingo

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