Vor einer Bewerbung solltest Du Dir die allgemeinen Hinweise und die Beschreibung des Projektes hier gut durchlesen, um Dir eine Vorstellung vom NMUN-Projekt des JGW machen zu können. Wenn Du weitergehende Fragen hast, kannst Du Dich jeder Zeit an die Adviser oder den UN-Vorstand wenden.
Ausführliche Beschreibung
Die NMUN ist eine Model-United-Nations-Konferenz, das bedeutet, dass dort Sitzungen der Vereinten Nationen simuliert werden. Eine Kurzbeschreibung findest Du auf unserer Website, Du kannst Dir aber auch die Website der NMUN selbst ansehen
Um “sein” Land dort realitätsnah vertreten zu können, muss man sehr viel recherchieren. Gleichzeitig ist es wichtig, sich in die Themen der Komitees allgemein einzuarbeiten, um gute Lösungswege für Probleme entwickeln zu können. Daneben folgt die Konferenz einem strengen Kodex, dessen Regeln befolgt und gekannt werden müssen. JGW versucht, in der Delegation professionelle Teamarbeit zu vermitteln. Das Projekt fördert damit umfangreich eine persönliche Entwicklung sowie Kenntnisse und Fähigkeiten in gehobender englischer Sprache, Rhetorik, Strategie, Diplomatie, Recherche, Völkerrecht, Verhandlung, geopolitische Fragestellungen, mutlilaterale und bilaterale Völkerbeziehungen und wissenschaftliche Hintergründe von Spezialthemen.
Die Teilnahme an der Konferenz erfordert eine umfangreiche inhaltliche und organisatorische Vorbereitung. Allen Teilnehmenden sollte von Anfang an bewusst sein, dass die Mitwirkung am JGW NMUN-Projekt 2012 einen großen Arbeitsaufwand in den kommenden 8 Monaten bedeutet. Dabei ist folgendes Programm vorgesehen:
- drei Vorbereitungswochenenden, an denen sich die ganze Gruppe trifft und in deren Rahmen Workshops und Vorträge sowie ein Besuch der Botschaft des vertretenen Landes und des Auswärtigen Amtes stattfinden
- vorbereitende Teilnahme an kleineren Simulationen, hierbei ist die BIMUN (eine Woche, voraussichtlich Ende November/Anfang Dezember) verbindlich. Darüber hinaus wird die Teilnahme an weiteren (z.T. kürzeren) MUNs empfohlen (z.B. GIMUN in Genf, HamMUN in Hamburg, MaiMUN in Frankfurt,…)
- intensive und umfangreiche Vorbereitungen zwischen den Vorbereitungswochenenden in Heimarbeit
Schwerpunkte der inhaltlichen Vorbereitung sind folgenden Themenbereiche:
- Auseinandersetzung mit den Aufgaben und Verfahrensregeln der UN
- Einarbeitung in die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten des zu vertretenen Landes
- umfangreiche Recherche zu den Komiteethemen
- Erstellung eines Position Papers, welches die Position des Landes zu den Komiteethemen zusammenfasst
- Vorbereitung von Reden und Referaten
- Mitwirkung an der Organisation des Projekts
- Fundraising zur Finanzierung des Projekts
- Pressearbeit
- Mitwirkung an der Erstellung einer Projektdokumentation
In allen Phasen steht den Mitglieder der Delegation ein Adviser-Team aus ehemaligen Delegierten zur Seite, um die in den letzten Jahren gewonnenen Erfahrungen weiterzugeben, zu beraten und zu unterstützen. Das Adviser-Team wird in diesem Jahr aus 3 Delegierten der Delegation 2011 bestehen.
Terminliche Rahmendaten (verbindlich)
- Erstes Vorbereitungswochenende: 23.-25.09.2011
- BIMUN: 26.11. -02.12.2011 in Bonn
- Zweites Vorbereitungswochenende: 02. – 04.12.2011 in Bonn
- Drittes Vorbereitungswochenende: 03.-05.12.2012 in Berlin
- National Model United Nations NMUN 2012:
01. – 05.04. (Sheraton) oder 03. – 07.04. (Marriott) 2012 in New York
(Die Delegation wird gemeinsam mindestens einen Tag im Voraus anreisen.) - Nachtreffen im Zeitraum Mitte Mai bis Ende Juni
(Termin wird mit der Delegation ausgesucht.)
Für den Erfolg der Delegierten ist es unerlässlich, dass sie an allen Vorbereitungswochenenden anwesend sind; gerade das hohe Maß an eigenverantwortlicher Arbeit zwischen den Vorbereitungswochenenden macht es notwendig, Ergebnisse mit der Delegation abzugleichen und im Rahmen der Wochenenden im Austausch mit den anderen Delegierten zu stehen. Zusätzlich ist es schwer möglich, die Inhalte der Workshops zuhause nachzuholen, da es sich zum größten Teil um praktische Übungen handelt.
Kosten
Die Gesamtkosten für die Teilnahme setzen sich zusammen aus den drei Vorbereitungswochenenden mit Anfahrt, Verpflegung und Unterkunft, Teilnahmegebühren für die BIMUN, Flug, Hotel, Teilnahmegebühren für die NMUN und Verpflegung in New York.
Ohne individuellen Nebenkosten wie Fahrtkosten und eventuellen weiteren Vorbereitungssimulationen neben der BIMUN belaufen sich die Kosten aus der Erfahrung der letzten Jahre auf ungefähr 2.000 Euro. Ein Großteil davon (1.700 Euro) sind gleich zu Beginn des Projektes an den JGW als Teilnahmebeitrag zu überweisen, womit die meisten Ausgaben bezahlt werden; Überschüsse werden nach Zahlung aller Konferenzgebühren im März anteilig zurückgezahlt.
Von eurem Teilnahmebetrag wird bezahlt:
- Unterkunft und Verpflegung an den Vorbereitungswochenenden
- Fahrtkosten der Adviser
- Flyer für Fundraising
- Meldegebühr für NMUN
- Teilnahmegebühr für NMUN
- Flüge der Delegierten
(Kleine Gruppenbuchungen sind am günstigsten; nach Absprache auch individuell buchbar.) - Flüge von zwei Adviser
- Hotel während der NMUN für Delegation und zwei Adviser
(Zusätzliche Tage dort müssen extra bezahlt werden.) - Visitenkarten und vorgedruckte Notizvorlagen für die Komiteesitzungen
- Domainkosten für Homepage und E-Mailadressen
(50 Cent pro Monat für die ganze Delegation) - Porto für Spendenbescheinigungen
(Niemand spendet, wenn er keine Spendenbescheinigung erhält; dadurch ist es den Spendern möglich, ihre Spende als gemeinnützig von der Steuer abzusetzen.) - Porto für Steuerregistrierung in New York
(Dadurch muss die Delegation in New York keine Mehrwertsteuer für die Hotelübernachtungen bezahlen.)
Die Delegation wird versuchen, Spenden zu sammeln, um die Kosten zumindest teilweise zu decken. Diese Spenden können aber aus steuer- und vereinsrechtlichen Bestimmungen erst nach Abschluss des Projektes im Juli 2012 ausgezahlt werden.
Der tatsächlich verbleibende Eigenbeitrag der Teilnehmer für das gesamte Projekt inklusive Verpflegung in New York, Fahrtkosten u.Ä. in den letzten 2 Jahren betrug zwischen 1.200 und 1.500 Euro.